Recht im Blick
Zweck notieren, Daten klein halten, Transparenz geben – schon ist viel gewonnen.
Ohne Fachjargon: klare Regeln, einfache Kontrollen und ein kurzer Check, der deine Lage einordnet. So setzt du KI verlässlich im Alltag ein.
Vier Bereiche decken fast alles ab: Recht & Compliance, Sicherheit, Qualität & Zuverlässigkeit sowie Bias & Fairness. Je klarer dein Rahmen, desto reibungsloser läuft es im Alltag.
Zweck notieren, Daten klein halten, Transparenz geben – schon ist viel gewonnen.
Eingaben filtern, Outputs prüfen, Rechte minimieren. Kleine Kontrollen, große Wirkung.
Quellen verlangen, Review einbauen, Wissen aktuell halten. So bleiben Ergebnisse stabil.
Verzerrungen testen, Feedback zulassen, Entscheidungen dokumentieren.
Heatmap (Risiko × Reifegrad)
FaustregelFaustregel: Je reifer deine Kontrollen, desto entspannter die Risiken – starte einfach und verbessere schrittweise.
Halte fest, was du mit KI tust (Zweck), welche Daten du nutzt und wie lange. Sage offen, wenn Inhalte KI-gestützt sind. Bei heiklen Themen prüfe genauer.
Tipp: Nutze kurze Vorlagen für Policy, Review & Hinweise – das spart Zeit.
In diesen Fällen: Datenschutz-Folgenabschätzung erwägen, Freigaben dokumentieren.
Eingaben säubern, Ausgaben prüfen, Rechte begrenzen, Anbieter bewusst wählen, Ergebnisse beobachten.
Manipulierte Eingaben versuchen, Regeln zu überschreiben.
Model-Ausgaben nie blind ausführen (Shell/SQL/HTML).
Externe Dienste erhöhen die Angriffsfläche.
Erkennen und reagieren statt hoffen.
Häufige Stolpersteine: Halluzinationen, veraltetes Wissen und Kettenfehler in Automationen.
Verzerrte Daten führen zu unfairen Ergebnissen. Teste regelmäßig und dokumentiere Entscheidungen.
Zwei Fragen genügen: Dürfen wir das? Und wer darf es sehen?
6 kurze Fragen. Am Ende bekommst du eine klare Ampel-Einschätzung mit To-Dos.
Vier Schritte, die in den meisten Teams funktionieren – kurz, klar, praxistauglich.
Use Case in einem Satz, Datenarten, betroffene Personen, sichtbare Folgen. Bei heiklen Themen: Datenschutz-Check (DPIA) erwägen.
Prompt-Filter, Output-Sanitizing, Secrets trennen, Rechte minimieren, Red-Team-Tests.
Quellenpflicht, kurze Review-Checkliste, Logging, Freigaben, Rollen. Beispiel-Review:
Rolle: Reviewer
Aufgabe: Prüfe den KI-Output zu {Thema} auf Ton, Fakten, Quellen.
Kriterien: Markiere unsichere Stellen (⚠︎), ergänze Quellen oder schlage Ablehnung vor.
Output: Korrigierte Fassung + Entscheidungsnotiz (2–3 Sätze).
Metriken verfolgen, Feedback sammeln, Prompts/Policies anpassen, Incidents sauber abwickeln.
Zehn schnelle Antworten, die die meisten Unsicherheiten klären.
Nein. Nur bei voraussichtlich hohem Risiko für Betroffene (z. B. sensible Daten, automatisierte Entscheidungen, große Reichweite).
Eingaben filtern/normalisieren, System-Prompts schützen, klare Scopes, Ausgaben validieren, riskante Teile blocken, Red-Team-Tests.
Quellenpflicht im Output, kurzer Review-Schritt, RAG mit eigener Wissensbasis, „weiß nicht“ zulassen statt raten.
Wenn Nutzer:innen interagieren oder Inhalte öffentlich sind, ist Transparenz sinnvoll und oft vorgeschrieben. Nutze klare Hinweise.
Nur mit passenden Verträgen und Schutz (Enterprise-Plan, Logging-Kontrolle, keine Trainingsnutzung). Sonst anonymisieren oder weglassen.
Region/Rechenzentrum, Verschlüsselung, Audit-Optionen, SLAs, Zertifikate und Steuerung von Logs/Training prüfen.
5–10 Beispielfälle definieren, mit Checkliste prüfen (Ton, Fakten, Quellen), Zeitersparnis und Fehlerquote vor/nach messen.
Vorfälle dokumentieren, Betroffene informieren (falls nötig), Ursache finden, Kontrollen anpassen. Nutze eine kurze Incident-Vorlage.
Nein. Erst manuell mit Review starten. Wenn die Qualität stabil ist, Teil-Schritte automatisieren – mit klaren Freigaben.
Ja. Einfache Regeln reichen: kurze Anweisungen, feste Reviews, klare Zuständigkeiten – ohne Großprojekt.
Setze klare Grenzen, plane einen kurzen Review und halte fest, was du tust. So bleibt KI verlässlich.